• Kultur braucht Förderer

    Kultur in Penzberg - eine Gemeinschaftsaufgabe. Machen Sie mit. Es lohnt sich!
  • 150.000 EUR für 32 Projekte

    Wir unterstuetzen kulturelle Projekte, die allen Penzbergern zu Gute kommen.
  • Wir haben noch viel vor

    Über 300 Mitglieder fördern Kulturarbeit in Penzberg. Werden Sie doch auch ein Teil davon!
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Geschichte

Kultur braucht Förderer!

Geschichte der Kulturgemeinschaft Penzberg e.V.

Um die sehr vielfältige Kulturarbeit in Penzberg und Umgebung nachhaltig zu unterstützen, haben am 2. Dezember 2002 32 kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger bei der Gründungsversammlung in der Gaststätte „Bayerischer Hof“ die Gemeinschaft zur Förderung kultureller Einrichtungen e.V. aus der Taufe gehoben. Der Vereinsgründung waren intensive Vorbereitungsarbeiten vorausgegangen – so galt es eine Satzung auszuarbeiten, in der auch die Vereinsziele definiert werden mussten, und es galt geeignete Personen für die Zusammensetzung der Vereinsspitze zu finden.

Ehrenfried Mock und Franz Wagner – beide Kulturpreisträger der Stadt Penzberg - wurden von der Versammlung zu den beiden Vorsitzenden gewählt; die geschäftsführende Vorstandschaft komplettierten Nikolaus Lutz als Kassier und Tatjana Patermann als Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Michael Ploppa, Dr. Johannes Bauer, Gudrun Orterer, Gerhard Pietsch, Regina Bartusch, Martin Barth und Johannes Meyer in die Vorstandschaft gewählt. Das Gründungsprotokoll verfasste Dekan Josef Kirchensteiner, als Wahlvorstand war Rechtsanwalt Clement Dodell eingesetzt. Als Fernziel – so das Protokoll der Gründungsversammlung – wolle man an dem Bau eines Kulturzentrums festhalten, darüber aber Nahziele wie ein zweites Campendonk Fenster für die Christkönigkirche und einen Zuschuss für die von den Jungrittern auf der Berghalde geplante Barbara Kapelle nicht vergessen.

Kultur braucht Förderer!

2017 wird die Kulturgemeinschaft 15 Jahre alt. Für einen Verein in Penzberg noch kein Alter, wenn man bedenkt, dass die Freiwillige Feuerwehr und der Handwerkerverein 2017 ihr 140- jähriges Gründungsfest feiern und die Stadt- und Bergknappenkapelle auf die 150 zugeht. Jünger als Verein in Penzberg ist nur noch der der Freundeskreis Heinrich Campendonk.

Wenn wir aber diese 15 Jahre Revue passieren lassen, so kann man feststellen, dass wir sehr viel erreicht haben. Wichtig war den Initiatoren des Vereins der kontinuierliche Ausbau der Mitgliederzahlen. Aus den 32 Gründungsmitgliedern wurden bis 2006 bereits 170 und 2011 wuchs die Mitgliederzahl auf knapp 300 an. Seitdem stagniert die Zahl auf diesem hohen Niveau.

Auch was die Vereinsziele angeht, konnte viel umgesetzt werden. In den 15 Jahren seit der Vereinsgründung hat die Kulturgemeinschaft über 30 geförderten oder selbst initiierten Projekte mit einer Fördersumme von über 150.000 EUR realisiert. Zu den ersten Maßnahmen zählten, dem Gründungsprotokoll Folge leistend, der Einbau des Jessaja- Fensters von Heinrich Campendonk in die Pfarrkirche Christkönig, die finanzielle Unterstützung der Jungritter beim Bau der Barbara Kapelle auf der Berghalde und im Jahr 2006 die Förderung der Musikschule beim Kauf neuer Instrumente wie auch das Mitwirken beim Aufstellen eines Gedenksteins der Huaderer im Stadtteil Steigenberg. Der Beitrag der Kulturgemeinschaft Penzberg ist heute in der Stadt an vielen Stellen deutlich sichtbar und diese kulturelle Förderung ist heute wichtiger denn je.

Bereits im Jahr 2005 kam ein weiteres Standbein im Verein hinzu: die Kulturfahrten! Frieda Mock hat auch hier wieder vorbildliche Arbeit geleistet. Den Reiseteilnehmern sind die Ausflüge nach Valley ins Orgelmuseum, nach Flandern, nach Südfrankreich oder ins Kloster Wessobrunn – um nur eine kleine Auswahl zu nennen - sicher noch in allerbester Erinnerung. Frieda Mock hat hier sehr viel Zeit in die Ausarbeitung, in die Recherche aber auch Nachbereitung investiert; ihm war dies eine Herzensangelegenheit. Seit 2005 wurden insgesamt 52 Tages- und Mehrtagesfahrten durchgeführt. Die erwirtschafteten Überschüsse aus den Fahrten, die sich bis heute auf stolze 6.500 EUR  aufsummieren, wanderten sofort in die Vereinskasse. Auch viele neue Mitglieder konnten über diese Fahrten gewonnen werden.

Als Ehrenfried Mock am 02.02. 2016 nach langer schwerer Krankheit verstarb, galt es einen Nachfolger zu finden. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.04.2016 wurde Thomas Sendl zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Die Nachfolge von Franz Wagner, der aus Gesundheitsgründen nicht mehr für das Amt des 2. Vorsitzenden kandidierte, übernahm Claudia Mock.

Kultur braucht Förderer!

Auf der Mitliederversammlung am 21.03.2017 beschlossen die 57 anwesenden Mitglieder eine umfangreiche Satzungsänderung. Hier wurde auch der Vereinsname in Kulturgemeinschaft Penzberg e.V. geändert. Mit einem neuen Namen aber einer unveränderten Aufgabe, kulturelle Initiativen zu fördern und die kulturtragenden Vereine zu unterstützen, gehen wir motiviert in die kommenden Jahre.

 

Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie Mitglied bei der Kulturgemeinschaft Penzberg e.V. Es lohnt sich!

Für seine langjährigen Verdienste um die Kulturgemeinschaft wurde Franz Wagner von der Mitgliederversammlung am 21. März 2017 zum Ehrenmitglied ernannt.